Tag des Trabi 2013
2011
2010
Impressum




Quelle: http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Ascheberg/Trabi-Treffen-auf-Hof-St.-Georg-Schrauben-Schnacken-Stoebern

 

Mo., 05.08.2013

Trabi-Treffen auf Hof St. Georg

Schrauben, Schnacken, Stöbern

Ob Cabrio in pink oder Militärfahrzeug: Kuriose Vehikel aus dem Osten fanden sich beim Treffen reichlich. 

Ob Cabrio in pink oder Militärfahrzeug: Kuriose Vehikel aus dem Osten fanden sich beim

Treffen reichlich. Foto: rü

 

Ascheberg - Fachsimpeln, Bekannte mit demselben Hobby treffen und nach

Ersatzteilen stöbern: Eine Prise Ostalgie und Begeisterung für kuriose Vehikel

schwingt mit, wenn sich die Trabi-Fans versammeln.

 

(N)ostalgisch ging es am Wochenende auf dem Bauernhof des Sozialwerks St. Georg zu:

Trabi an Trabi reihte sich auf der Pferdekoppel, zwischendrin der ein oder andere

Wartburg, ein Rot-Kreuz-Barkas oder ein IFA-Feuerwehrwagen. Grund dafür war das

mittlerweile 23. Trabi-Treffen des Trabant-Clubs Sputnik, das zum dritten Mal auf dem

Georgshof über die Bühne ging.

 

„Bis vor sechs Jahren fand das Treffen in Gelsenkirchen statt“, erläutert Gero Bastian,

der das Event damals initiiert hatte. „Das Gelände liegt allerdings innerhalb der neuen

Umweltzone, so dass es für die Teilnehmer nicht mehr erreichbar ist“, bedauert er.

 

Gut 160 verschiedene Fahrzeuge waren auf dem Gelände zu sehen. „Auch wenn es sich

Trabi-Treff nennt, halten wir es bewusst offen für alle Ostfahrzeuge. Und wenn mal

jemand mit einer Ente oder einem Käfer kommt, schicken wir ihn auch nicht weg“, stellt

Bastian klar.

 

Rund 400 Trabifans sind zu dem Treffen erschienen und verbringen das Wochenende im

Zelt oder Wohnwagen auf dem Gelände. Wasser und Strom bekommen sie vom Hof des

Sozialwerks, auch die Toiletten dürfen sie benutzen.

 

Die Ostalgiker revanchieren sich für die Gastfreundschaft: Dafür gehen alle Erlöse des

Wochenendes als zweckgebundene Spende ans Sozialwerk St. Georg. „Für die Erlöse

des letzten Treffens wurden zum Beispiel Gartenmöbel für die Bewohner angeschafft“,

erläutert Bastian.

 

Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg und – dem Wetter angemessen – eine

Gartendusche zum Abkühlen. So bleibt für die Erwachsenen ausreichend Gelegenheit

zum Fachsimpeln und Schrauben, zum Stöbern bei einem der Ersatzteil- und

Souvenirstände oder für eine Stärkung am Stand von Partyservice Rehr.

 

Am Samstagabend galt es, zahlreiche Pokale zu gewinnen. Vom schönsten Kombi

bis zur weitesten Anreise wurden in elf verschiedene Kategorien Sieger ermittelt. Problematisch

wurde es bei der weitesten Anreise: Die Aspiranten für den ersten und zweiten Platz

waren Nachbarn aus dem 380 Kilometer entfernten Holleben. „Da kann ich beim besten

Willen nicht sagen, wer jetzt die weitere Anfahrt hatte. Einigt euch bitte selbst, wer den

Pokal für den ersten und zweiten Platz nimmt“, zog sich Organisator Thomas Wendker

geschickt aus der Affäre.

 

Ein Pokal blieb dabei in der Nähe: Stefan Rast aus Drensteinfurt belegte mit seinem

Traktor den dritten Platz in der Kategorie „Schönstes Nutzfahrzeug“.

 

Abends wurden die zahlreichen Grills angeheizt, und der Tag klang gemütlich aus, bevor

am Sonntag nach dem Frühstück Abbau und Heimfahrt anstanden.

 


Quelle: http://www.wa.de/lokales/blick-ins-muensterland/ascheberg-herbern/nostalgie-ddr-duft-locken-beim-trabbi-treffen-fahrzeuge-bauernhof-georg-3040611.html

 

Schauplatz Bauernhof St. Georg

Nostalgie und DDR-Duft beim 23. Trabi-Treffen

ASCHEBERG - Die große Wiese des Bauernhofs St. Georg wurde am Wochenende zum Ort für DDR- und Auto-

Nostalgiker. Rund 160 Trabis knatterten am Freitag und Samstag zum „Trabi- und Ostfahrzeugtreffen“ durch

Ascheberg. Viele Trabi-Fans und -Freunde kamen dazu mit ihren alten Rennpappen.

 

© Freie Mitarbeit

 

Nichts war wie sonst an diesem Wochenende auf der großen Wiese des Bauernhofes St. Georg. Dort, wo sonst Kühe weiden und Gänse

schnattern, hatte sich ein Hauch von DDR breit gemacht. Rennpappen, urige Wohnmobile und echte Raritäten an Zweirädern prägten das

Bild. Mittendrin einige Händler, die Ersatzteile zum Verkauf anboten.

 

„Sie sind technisch einfach und simpel ausgestattet – aber optisch und akustisch reizvoll. Man versteht die Technik der Fahrzeuge, das

macht das Besondere am Trabi aus“, erklärte Gero Bastian vom Organisations-Team des Trabant-Clubs Sputnik.

Das Trabi-Treffen wird auch als „Tag des Trabi“ bezeichnet und fand in diesem Jahr zum 23. Mal statt. Seit drei Jahren wird das Treffen
auf dem Ascheberger Bauernhof ausgerichtet. Den Kontakt stellten damals Thomas und Daniela Wendker sowie Gregor Kneilmann aus
Ascheberg her. 

 

Ein beiger Trabi ist das Herzstück von Oliver Hempowitz aus Jülich. „1998 habe ich das Auto gekauft und von Grund auf mit meiner Familie

restauriert. Ich kenne jede einzelne Schraube an dem Auto“, erklärt er. Auf die Frage, warum er sich gerade für Trabis interessiert, antwortete

der 39-Jährige promt: „Weil Briefmarken sammeln für mich zu langweilig war. Außerdem habe ich als Kind schon lieber auf dem

Autoschrottplatz meines Opas gespielt als irgendwo anders.“

© Freie Mitarbeit

Feuerwehr-Auto, Wohnwagen, Schwalben, Ersatzteile oder einfach das Fachsimpeln mit Gleichgesinnten:

Das 23. Trabbi-Treffen in Ascheberg wurde wieder einmal zu einem Fest für Nostalgiker.

 

 

Ein roter Trabantbau-Anhänger parkte ein Stückchen weiter

hinter den Zelten. „Der hat uns schon gute Dienste erwiesen. Als unser Sohn noch klein war, haben wir zu dritt hier

drinnen geschlafen“, erinnerte sich Holger Etze aus Saarbrücken, der eigens für das Ascheberger Trabi-Treffen rund 400

Kilometer auf sich genommen hatte. Mit seinem roten Trabi darf er den 250 Kilo schweren Trabantbau-Anhänger ziehen.

„Seit zwölf Jahren haben wir diesen Anhänger. Ursprünglich wollten wir uns einen Wohnwagen kaufen, aber als ich

diesen Anhänger gesehen habe, wusste ich, dass ich keinen Wohnwagen mehr haben möchte.“

 

Vor einem kleinen weißen Wohnwagen war eine Reihe echter Ossi-Raritäten aufgebaut: Simson Schwalben. Dann

startete ein blauer Trabi – röhrend und knatternd. Der Zweitaktmotor zog eine weiße Qualmspur hinter sich her und

hinterließ den typischen Geruch aus dem Gemisch Benzin und Zweitaltöl.

 

Unterdessen greift Uwe Lütgehetmann aus Witten zum Schraubenzieher und legt Hand an sein Löschfahrzeug aus

Luckenwalde. „Der Löschwagen funktioniert einwandfrei. Ich war vor acht Wochen mit dem Fahrzeug noch im vom

Hochwasser betroffenen Suhl und habe dort mitgeholfen. Die Leute waren berührt, als sie mein altes Feuerwehr-Auto

gesehen haben. Das weckt schon Erinnerungen an alte Zeiten.“

 

Die Ossi-Fahrzeuge bestechen vor allem durch Nostalgie, Leichtigkeit und technisch einfachste Ausführung. „Das Treffen

in Ascheberg ist wie ein großes Familientreffen, deshalb freuen wir uns auch jedes Jahr darauf, wieder hierher zu

kommen“, stellte Gero Bastian am Ende des Tages fest. - isa

 

Weitere Fotos:   http://www.wa.de/lokales/blick-ins-muensterland/ascheberg-herbern/trabi-treff-ascheberg-3040458.html?firstslide=1

 


 Quelle:  http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/herbern/bilder/cme140978,4033826

 

Trabi-Treff in Ascheberg

 

 

ASCHEBERG, 04.08.2013: In Ascheberg trafen sich Fans und Sammler von Ost-

Fahrzeugen. Ein Rallye-Trabant, ein Auto von Erich Honecker und ungarische

Nobelkarossen konnten die Besucher bestaunen.

 

 

 

Bei der Sputnikiade galt es Zündkerzen auf Zeit zu wechseln. Foto: Tina Ntische (Foto: Bettina Nitsche)

 

 

 

Dieser Trabant 11 kam im Rallye-Trim daher, denn das Fahrzeug von Peter Ruzok und Torsten Stottkoist noch regelmäßig

auf Rennstrecken unterwegs. In Ascheberg erhielt das Duo einen Pokal in der Kategorie "Schönster Trabant-Umbau". 

(Foto: Tina Nitsche)

 

 

Das hat Stil“, sagt Thomas Wentker und lässt sich in die Ledersitze des Tschaika gleiten. Er winkt majestätisch.

Die ungarische Nobelkarosse fällt auf beim 23. Trabi-Tag am Samstag auf dem Gelände des Bauernhofes St. Georg.

Auf Hochglanz poliert, eher puristisch in seiner Ausführung, dennoch edel und mit einem Radio ausgestattet.

So präsentiert sich dieses Fahrzeug: eine echte Rarität. „Tschaika heißt übersetzt Möwe“, erklärt Rudolf Roggenbuck, der

die schwarze Limousine, die früher ungarische Staatsoberhäupter transportierte, direkt nach der Wende von einem

ungarischen Beamten gekauft hatte.
 

Roggenbuck hat ein Faible für die Ostfahrzeuge, hat zu Hause sogar den Tatra 613 von Honecker stehen. „Den habe ich

seinem Hausarzt abgekauft.“ Die Fahrzeuge hat er selbst restauriert. „Sie sind äußerst sparsam im Verbrauch“, verrät

Roggenbuck. Er hat seine „Möwe“ so umgebaut, dass sie mit Altspeiseöl läuft.

Rund 150 ostalgische Schätzchen hatten den Weg nach Ascheberg gefunden, wo der Trabant-Club-Sputnik zum fünften

Mal zum großen Trabi-Tag geladen hatte. „Der fünfte in Ascheberg und insgesamt die 23. Auflage“, erläutert Thomas Wentker

vom Club.

Trabis in leuchtenden Farben reihen sich auf der Wiese aneinander, Zweiräder wie einige alte Simsons oder MZs drehen

dazwischen knatternd ihre Runden. Am hinteren Ende parken Fahrzeuge, die einst bei der Nationalen Volksarmee ihren Dienst

getan hatten.

Zwölf Stunden Anreise

Schräg gegenüber parkt der Trabant 11 von Peter Rudzok und Torsten Stottko, dessen Aufmachung davon zeugt, dass er noch

heute regelmäßig auf Rallye-Strecken unterwegs ist. Mittendrin versucht Jonas den Rekord im Zündkerzenwechsel, eine Disziplin

bei der Sputnikiade, zu knacken.
 

 

Top